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Jahresausflug

Unser Schuljahr

Unser Jahresausflug 2022


Unser Ausflug mit den Kindern konnte heuer unabhängig vom Wetter stattfinden, denn die Circus-Krone-Farm öffnet auch bei Regen ihre Pforten.

Unser Treffpunkt war, wie so oft, die Mittelschule. Es war ein sehr warmer Sommertag. Ein Kind vergaß, den Zettel mit der Einwilligung der Eltern mitzubringen, aber ohne diesen konnten wir das Kind nicht mitnehmen. „Wie der Wind“ ist milde ausgedrückt, eher „wie der Blitz“ sauste das Kind nach Hause und kam mit dem unterschriebenen Zettel wieder zurück – nun konnte es losgehen. 16 Kinder, sieben Betreuerinnen und unser Fotograf Jürgen fuhren in Autos nach Weßling zur Circus Krone Farm.

Dort erwartete uns eine Führung durch das riesige Gelände. Da wir vorher noch ein wenig Zeit hatten, nutzte Jürgen die Gelegenheit ein Gruppenfoto von uns auf dem Gelände zu machen.

Gleich danach begann die Führung durch das große weitläufige Areal.
Die erste Etappe waren die Stallungen der Pferde. Hier leben die Tiere, die alt sind und ihr Gnadenbrot bekommen. Weiter ging es am Gehege der Löwen und Tigern vorbei zu den mobilen Ziegenställen und der Pferdemanege. Dort gab es den nächsten Stopp für Erklärungen und Möglichkeit für Fragen.


Die Kinder fanden im Schatten einen Platz, wo sie sich sogar auf Hölzern hinsetzen konnten. Sofort packten einige von ihnen ihre Brotzeit aus und wollten ein Picknick einlegen. Leider mussten sie sich noch ein wenig gedulden, weil wir am Schluss der Führung gemeinsam vespern wollten.

Bei der Manege der Löwen und Tiger gab es den Höhepunkt des Programms. Hier gab es für die Kinder Bierbänke zum Sitzen. Gespannt warteten wir, was passieren würde.

Wir sahen eine tolle Raubtier-Vorstellung und nebenbei erfuhren wir was und wieviel ein Tiger und Löwe frisst, was zu beachten ist, wenn man mit Raubtieren arbeitet und vieles mehr. Gespannt verfolgten die Kinder die Darbietungen der Tiere und ihres Tiertrainers. Am Ende durften sie Fragen stellen und einige Kinder trauten sich sogar zu fragen. Sie wollten wissen, wie alt ein Löwe wird und wieviel er wiegt.


Anschließend gab es eine kleine Pause, in der ein weißes Lama mit Löwenzahn gefüttert werden durfte. Mit Begeisterung versuchten die Kinder in der Wiese Löwenzahn zu finden. Anfangs brauchten sie noch die Hilfe der Erwachsenen. Schon bald erkannten sie das Blatt der Pflanze eigenständig und konnten nicht genug davon sammeln.

Kurz vor Ende der Pause gab es noch einen Blick in die Museumswägen, die in der Nähe standen. Hier standen alte Pferdekutschen, die früher in der Manege zu sehen waren. In einem anderen Wagen sahen wir in den Wohnraum der Zirkusleute.

Danach ging die Führung weiter durch das Gelände. Am Wegesrand standen einige Zirkuswägen. In einem davon war die Schule der Artistenkinder. Dort werden die Kinder der Zirkusleute, während sie auf Tournee sind, unterrichtet. Voller Neugierde liefen die Kinder die Stufen hinauf und warfen interessiert einen Blick in das Wageninnere. Es sah wie in einer Klasse aus, nur viel kleiner.

Schräg gegenüber befand sich der Raubtierwagen mit Gittern. Ruckzuck kletterten die Kinder in den Wagen, zwängten sich lachend zwischen die Stäbe. Ihre Freude war nicht zu übersehen.

Bald war die Führung beendet und wir machten gemeinsam Pause zum Essen und Trinken. Die Kinder packten ihre mitgebrachte Brotzeit aus. Zusätzlich gab es noch Putenwiener, Brezn, Melone und Popcorn. Ein Mädchen, das seinen Geburtstag in den Sommerferien feiert, hatte für alle Kinder und Erwachsene selbstgebackene kleine Muffins dabei. Hm lecker …!


Nachdem sich alle gestärkt hatten, liefen die Kinder zum Spielplatz und zum großen Zelt. Darin befand sich ein Meer von Heu, Stroh und Strohballen. Hier hingen zwei dicke lange Seile mit Knoten von der Decke. Die Kinder sprangen hinauf und dann rauschten sie am Seil davon. Wer es nicht gleich schaffte auf den Knoten zu springen, fiel sanft ins Stroh und der nächste war an der Reihe. Es war eine Gaudi!

Später wurde auch die Riesenrutsche geöffnet. Auf riesigen Reifenschläuchen, die vorher mit Wasser und Öl befeuchtet wurden, rutschten die Kinder die lange Rutsche herunter. Vorher durften sie samt Reifen den Hügel erklimmen, was ein wenig anstrengend war. Und trotzdem und vielleicht auch gerade deswegen leuchteten die Augen und Wangen der Kinder vor Freude beim Anstieg und bei der Abfahrt.

Die Zeit verging wie im Flug und als es am schönsten war, verabschiedeten wir uns dankbar von den Mitarbeitern der Zirkusfarm.

Glücklich und zufrieden begrüßten die Kinder ihre Eltern an der Mittelschule.


Anke Fuhrmann



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