Integrationshilfe Gilching


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Vorwort

Unser Schuljahr

„Irgendwie geht es immer weiter!“


Das ist eine meiner besten Erfahrungen, die ich während der letzten 14 Jahren, in denen ich mich bei der Integrationshilfe engagiere, machen durfte.

Wir haben schon so manche Situation erlebt, in der das Weiter unserer Arbeit gefährdet schien. Ich erinnere mich an die Zeit, in der die Mittagsbetreuung in den Schulen begann und mehrere neue Schulhorte entstanden. Das spürten wir deutlich im Rückgang unserer Anmeldezahlen. Doch nach kurzer Zeit stieg die Nachfrage nach unserer Integrationsarbeit wieder, weil wir durch unsere vielen MitarbeiterInnen die Kinder individueller und intensiver fördern konnten.

Dann gab es Zeiten, in denen unsere finanzielle Förderung auf sehr wackeligen Beinen stand. Doch auch hier entwickelten sich glücklicherweise die Dinge so, dass wir nun schon seit langem eine verlässliche Förderung sowohl durch die Gemeinde Gilching als auch durch das Bayerische Innenministerium erfahren.

In manchen Jahren verloren wir viele Ehrenamtliche und wir wussten nicht, wie wir die Kinder mit deutlich weniger Mitarbeitern weiterhin gut betreuen sollten. Aber dann kamen wieder MitbürgerInnen zu uns, die die entstandenen Lücken füllten.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins erlebten wir ein Jahr ohne 1. Vorsitzenden – das ist zwar nicht erfreulich, aber möglich.

Und nun stehen wir vor der nächsten großen Herausforderung - Integrationshilfe unter Corona-Bedingungen. Wie kann unsere Arbeit weiterhin gelingen, wenn …

… sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder während der gesamten Betreuungszeit einen Mund-Nase-Schutz tragen müssen und die Kommunikation dadurch deutlich erschwert wird?

… wir uns nicht mehr wie gewohnt neben die Kinder setzen können?

… unser notwendiges Lernmaterial nicht mehr frei genutzt werden kann?

… das entspannte Spielen nach getaner Arbeit nicht mehr möglich ist?

… Feiern in der gewohnten Form nicht mehr geht?

… wir deutlich weniger Ehrenamtliche haben, da viele aufgrund ihres Alters pausieren, bis sich das Infektionsrisiko deutlich gemindert hat?

Diesmal sind wir in besonderer Weise herausgefordert und wir müssen unsere Arbeit an die veränderten Bedingungen anpassen. Sicher wird sich die Qualität unserer Betreuung verändern und wir werden die Latte unseres Anspruchs etwas niedriger hängen müssen. Aber alles ist besser, als die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Überforderung und den bereits spürbaren Folgen der Schulschließungen allein zu lassen.

Also machen wir das Beste draus! Und auch diesmal weiß ich:

„Irgendwie geht es immer weiter!“

Elke Dietrich




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